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29. Mai 2026

Teilfreigabe des Außengeländes der Kita Am Finther Wald möglich

Nach Vorliegen der ergänzenden Bodenuntersuchungen gibt es für die Kita Am Finther Wald eine wichtige Entlastung: Der östliche Teil des Außengeländes kann nach Einschätzung der zuständigen Fachbehörden wieder für den Kitabetrieb genutzt werden.

Die vorsorgliche Sperrung eines Teils des Außengeländes erfolgte zum Schutz des Kindeswohls, nachdem bei orientierenden Untersuchungen im westlichen Teil des Geländes u.a. erhöhte PFAS-Werte festgestellt worden waren. Inzwischen liegen die Ergebnisse ergänzender Untersuchungen vor. Nach Bewertung der SGD Süd als Obere Bodenschutzbehörde sowie des Gesundheitsamtes Mainz-Bingen kann der östliche Teil des Außengeländes ab sofort wieder freigegeben werden. Dieser Teil ist der weitaus größere Teil des Außengeländes, sodass der Kita ausreichend Flächezur Verfügung steht.

Die ergänzenden Bodenproben zeigen, dass bei den untersuchten Bereichen die PFASPrüfwerte für Kinderspielflächen eingehalten werden. Die PFAS-Situation stellt sich damit im Hinblick auf den Wirkungspfad Boden–Mensch als unbedenklich dar.

Außerhalb des eigentlichen Spielbereichs wurde in einer einzelnen Bodenprobe am Aufgang der Kita in der Nähe des Müllplatzes ein lokal begrenzt erhöhter Bleiwert festgestellt. Hinweise auf eine flächige Belastung bestehen jedoch nicht. Der betroffene Bereich wird nach Angaben der Kita-Leitung nicht als Spielfläche genutzt.

Die bereits zuvor untersuchte Fläche im westlichen Bereich bleibt weiterhin für den Kitabetrieb gesperrt. Dort werden derzeit weitere mögliche Sicherungsmaßnahmen geprüft. Während der Sperrung nutzt die Kita weiterhin den angrenzenden öffentlichen Spielplatz. Gegen dessen Nutzung bestehen aus Sicht der zuständigen Fachbehörden keine Bedenken.

Die Landeshauptstadt Mainz wird die Eltern weiterhin eng über die Entwicklungen informieren. Um offene Fragen und mögliche Unsicherheiten aufzugreifen, findet am Montag, 8. Juni 2026 ein gemeinsamer digitaler Elternabend mit Verteter:innen der SGD Süd, des Gesundheitsamtes Mainz-Bingen sowie der Abteilung Kindertagesstätten des Amtes für Jugend und Familie statt.

Parallel dazu prüft die Stadtverwaltung langfristige Perspektiven für den Standort der Kita sowie weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Hitzesituation in der Containeranlage.

Die Sicherheit und Gesundheit der Kinder haben für die Landeshauptstadt Mainz weiterhin höchste Priorität. Die Verwaltung wird die Situation gemeinsam mit den zuständigen Fachbehörden eng begleiten und transparent über alle weiteren Schritte informieren.

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