Indienststellung von zwei Fahrzeugen für die Jugendverkehrsschule
Die Stadt Mainz und das Polizeipräsidium Mainz haben am Freitag, 29. Mai 2026, zwei neue Fahrzeuge für die Mobile Jugendverkehrsschule offiziell in Dienst gestellt. Die Fahrzeuge ersetzen zwei bislang eingesetzte Transporter, die nach rund 30 Jahren Betriebszeit aus wirtschaftlichen und sicherheitstechnischen Gründen außer Dienst gestellt werden mussten.
Der lehrplanmäßig vorgeschriebene Verkehrsunterricht für Grundschüler:innen, insbesondere das Fußgängertraining sowie die Radfahrausbildung, wird in Mainz seit vielen Jahren durch die Mobile Jugendverkehrsschule sichergestellt. Ergänzend dazu steht seit März 2026 ein zentraler Verkehrsübungsplatz an der MEWA-Arena zur Verfügung.
Schuldezernent Ata Delbasteh betonte die Bedeutung der Investition für die Verkehrssicherheit von Kindern: „Die Verkehrserziehung ist ein zentraler Bestandteil schulischer Bildung und trägt wesentlich zur Sicherheit unserer Kinder im Alltag bei. Mit den neuen Fahrzeugen schaffen wir moderne und verlässliche Rahmenbedingungen für eine zeitgemäße Jugendverkehrsschule in Mainz.“
Grundlage für die Aufgabe waren das Rundschreiben des Bildungs-, Innen- und Wirtschaftsministeriums zur „Radfahrausbildung in der Jugendverkehrsschule“ sowie die Verwaltungsvorschrift „Verkehrserziehung in den Schulen“ aus dem Jahr 1999.
Die Beschaffung der Fahrzeuge erfolgte in enger Zusammenarbeit zwischen dem Schulamt der Stadt Mainz, den Verkehrssicherheitsberatern des Polizeipräsidiums Mainz sowie dem Entsorgungsbetrieb der Stadt Mainz mit seiner zentralen KFZ-Werkstatt als fachtechnischer Dienststelle.
Nach erfolgter Ausschreibung waren im September 2025 zwei Mercedes-Benz Sprinter 315 CDI bestellt worden. Die Anschaffungskosten beliefen sich auf rund 120.000 Euro. Hinzu kamen Kosten für den Innenausbau durch die Firma Hanzlik aus Limburg in Höhe von rund 25.000 Euro sowie weitere 2.500 Euro für die Folierung. Die Gesamtkosten betrugen damit 147.500 Euro.
Polizeipräsident Reiner Hamm erklärte: „Die neuen Fahrzeuge ermöglichen unseren Verkehrssicherheitsberaterinnen und -beratern eine sichere, moderne und bedarfsgerechte Durchführung der Radfahrausbildung. Damit investieren wir unmittelbar in die Verkehrssicherheit der jüngsten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer.“